Verstopftes Partikelfilter selber Reinigen

In diesem Blog erklären wir, was der Partikelfilter und die AGR genau tun, wie Verschmutzung auftritt und wie Sie den Partikelfilter und die AGR Ventil selbst Reinigen können.

Autohersteller sind mit steigenden Emissionsanforderungen konfrontiert. Hierfür werden verschiedene Lösungen entwickelt, ohne beispielsweise die Leistung des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Diese Entwicklungen haben jedoch auch Nachteile. Die interne Verschmutzung ist ein Beispiel dafür. Der Partikelfilter, das AGR-Ventil und der Turbo werden unter anderem stark verschmutzt, da die Abgase mehrmals durch den Kreislauf strömen, bevor sie ausgestoßen werden.

Hier können Sie einfach sehen, welche Themen in diesem Blog behandelt werden:

  • Wofür ist ein Partikelfilter gut?
  • Partikelfilter regenerieren
  • Ursachen der Störungsanzeige
  • Partikelfilter verstopft
  • AGR Ventil: Funktion und Probleme im Zusammenhang mit dem Partikelfilter
  • Interne Verschmutzung verhindern (vorbeugend)
  • Reinigung des Dieselpartikelfilters mit Additiv (Heilmittel)

Wofür ist ein Partikelfilter gut?

Zunächst betrachten wir die Funktion des Partikelfilters. Die Funktion der AGR wird im Blog weiter diskutiert. Ab 2006 sind alle Dieselmotoren serienmäßig mit Partikelfiltern ausgestattet. Der Partikelfilter befindet sich im Abgassystem eines Dieselmotors und zielt darauf ab, feine (Ruß-) Partikel aus den Abgasen zu sammeln, damit diese die Umwelt nicht verschmutzen.

Die feinen Rußpartikel werden filtriert und vorübergehend gesammelt. Nach ca. 1000 km Fahrt ist der Filter voller Ruß und der Ruß muss entfernt werden.

Dies geschieht durch Verbrennen, auch als „Regeneration des Partikelfilters“ bekannt.

Partikelfilter regenerieren

Ruß brennt nur bei ca. 550 ° C und diese Temperatur wird in einem Partikelfilter grundsätzlich nicht erreicht. Aus diesem Grund fügen einige Marken Eolys über einen separaten Tank unter dem Auto zum Kraftstoff hinzu. Eolys ist eine Flüssigkeit auf Getreidebasis, die die Verbrennungstemperatur von Ruß von 550 ° C auf 450 ° C senkt. Andere Marken spritzen zusätzlichen Dieselkraftstoff ein, so dass die Temperatur im Filter auf 650 °C erhöht wird, wodurch der Ruß verbrannt wird.

Um zu überprüfen, wie viel Ruß tatsächlich gespeichert ist, verfügen die Dieselmotoren mit Partikelfilter über einen Differenzdrucksensor.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist der Differenzdrucksensor zwischen der Vorder- und Rückseite des Partikelfilters angeschlossen. Der Differenzdruck gibt einen Hinweis auf die Menge des gesammelten Rußes.

Das Signal wird im Differenzdrucksensor gemessen und an den Computer weitergeleitet. Dies ist so programmiert, dass basierend auf diesen Informationen die Regeneration bei einer bestimmten Druckdifferenz stattfindet.

Wenn der Filter sauber ist, ist die Druckdifferenz gering. Wenn der Filter stärker verstopft ist, tritt eine größere Druckdifferenz auf, und wenn die Druckdifferenz zu groß wird, regeneriert sich der Dieselmotor. Das bedeutet, dass der gespeicherte Ruß verbrannt wird. Dies nennt man Reinigen des Rußfilters.

Ursachen der Störungsanzeige

Wenn Probleme auftreten und die Störungsranzeige für Dieselpartikelfilter aufleuchtet, ist es oft schwierig die Ursache zu finden. Partikelfilter werden (zu) oft falsch ausgetauscht. Der Partikelfilter ist möglicherweise defekt, es gibt jedoch auch andere mögliche Ursachen. Was könnte los sein?

Wie bereits erwähnt, sendet der Differenzdrucksensor ein Signal an den Computer. Auf der Grundlage dieses Signals kann eine Regeneration stattfinden oder nicht. Die Regeneration findet nur unter bestimmten Bedingungen statt. Zum Beispiel muss das Auto für eine bestimmte Zeit über 70 km / h fahren, um den Regenerationsprozess zu starten.

Für Personen, die viel Stadtverkehr / kurze Strecken fahren oder häufig im Stau stehen, sind die Regenerationsbedingungen möglicherweise nicht erfüllt. Das Ergebnis ist eine Rußansammlung im Filter, und irgendwann leuchtet die Fehleranzeige mit der Meldung auf, dass ein Abgasproblem vorliegt.

Möglicherweise liegt auch ein Problem mit dem Differenzdrucksensor vor. Das Rohr (Schlauch) zum Partikelfilter kann gerissen sein, der Differenzdrucksensor selbst kann defekt sein oder es kann ein Drahtbruch auftreten, beispielsweise im Signalkabel zum Computer.

All diese Ursachen führen dazu, dass keine automatische Regeneration stattfindet und es klar ist, dass dann ein Problem auftritt und die Störungsanzeige aufleuchtet. Die Garage kann dann mit ihrem Diagnosegerät eine erzwungene Regeneration durchführen und den Filter wieder reinigen.

Darüber hinaus gibt es auch Additive mit „Cer“, die die Temperatur senken, bei der Ruß verbrennt. Befindet sich das Auto jedoch nicht oder kaum auf der Autobahn oder liegt ein Problem mit dem Differenzdrucksensor vor, stellt sich die Frage, ob dies sehr hilfreich ist.

Partikelfilter verstopft

Es ist auch wichtig zu wissen, dass während der Regeneration der Ruß verbrannt wird, aber immer etwas Asche an der Wand des Rußfilters haftet. Nach ca. 150.000 km kann diese Ansammlung von Ascherückständen dazu führen, dass der Partikelfilter zu stark verstopft und die Motorfehlanzeige aufleuchtet.

Ein Partikelfilter, der sich langsam mit Ascherückständen füllt, muss sich häufiger regenerieren. Schließlich wird der Raum, in dem der Ruß gesammelt werden kann, immer kleiner. Dies macht sich daher bemerkbar, da die Regeneration viel häufiger erfolgt, manchmal bereits mit 350 km.

AGR-Ventil: Funktion und Probleme in Bezug auf den Partikelfilter

Das AGR-Ventil (Abgasrückführungsventil) sorgt dafür, dass ein Teil der Abgase zurück in den Brennraum geleitet wird. Das Ziel: Reduzierung der Emission von schädlichem Stickoxid (NOx).

NOx entsteht insbesondere bei hohen Verbrennungstemperaturen. Das Abgas, das über die AGR in die Brennkammer zurückgeführt wird, wird zunächst gekühlt, wodurch die Verbrennungstemperatur gesenkt und die NOx-Emissionen reduziert werden.

Und das ist der einzige Grund, warum ein AGR-Ventil montiert ist. Der Motor arbeitet nicht besser, der Verbrauch sinkt nicht (im Gegenteil) und da die Abgase fettig sind, bauen sie sich im Ventil selbst, im Einlasskanal und im Partikelfilter auf.

Da die Abgase in den verschiedenen Teilen ausfallen und sich ansammeln, verursachen sie schließlich Probleme. Das AGR-Ventil selbst öffnet und schließt sich aufgrund dieser Verunreinigung nicht. Das Ergebnis: mehr Abgase, die in die Brennräume zurückgeführt werden als gewünscht. Das ist ein Teufelskreis, denn das AGR-Ventil verschmutzt noch mehr und schneller. Der Einlasskanal wird auch verschlammt, so dass noch weniger Sauerstoff angesaugt wird und schließlich mehr Ruß in den Rußfilter gelangt, der den Rußfilter verstopft.

Wie gesagt, wenn der Motor gut funktioniert und es beispielsweise keine Probleme mit dem Differenzdrucksensor gibt, kann der Partikelfilter eine lange Lebensdauer haben, durchschnittlich etwa 150.000 km. Der Grund für den Austausch (oder die Reinigung) des Filters liegt daher nur in der Ansammlung von Ascherückständen.

Je mehr Ruß verbrannt werden muss, desto eher füllt sich der Rußfilter mit Asche.

Eine der Hauptursachen dafür, dass ein Dieselpartikelfilter früher als normal ausgetauscht werden muss, ist eine schlechte Verbrennung. Eine schlechte Verbrennung kann auf eine Verschmutzung der Injektoren und wie oben erläutert auf eine Verschmutzung des AGR-Ventils zurückzuführen sein. Sie können das AGR-Ventil selbst mit einem Additiv reinigen.

Vermeiden Sie interne Kontaminationen

Es gibt eine Reihe von Zusatzstoffen auf dem Markt, mit denen Verschmutzungsprobleme vermieden werden können.

Lindemann Diesel Boost zum Beispiel, ist ein perfekter Reinigungs- und Schutzzusatz für das Kraftstoffsystem und schützt auch den Turbo, das AGR-Ventil und den Partikelfilter vor innerer Verschmutzung. Lindemanns Diesel Boost kann beim Tanken leicht zum Kraftstoff hinzugefügt werden.

Dies führt direkt zu einer Erhöhung der Cetanzahl. Der Haupteffekt davon ist eine bessere Verbrennung. Und eine bessere Verbrennung bedeutet einfach weniger Umweltverschmutzung und mehr Leistung.

Kurz gesagt, wenn der Diesel Boost bei jedem Auftanken hinzugefügt wird, werden viele Probleme mit Dieselmotoren verhindert. 1 Flasche Diesel Boost von 400 ml reicht für 100 Liter Diesel. Dies entspricht 1 Flasche Lindemann Diesel Boost pro 2 Betankungszyklen.

Reinigen Sie den DPF selbst mit einem Additiv

Vorhindern ist immer besser als heilen. Manchmal ist es jedoch schon zu spät. In diesem Fall bietet Lindemann noch eine Lösung an. Mit dem Total Care Diesel von Lindemann können Sie das gesamte Einlass- und Auslasssystem, den Partikelfilter und das AGR-Ventil selbst gründlich reinigen. Dieser leistungsstarke Reiniger entfernt hartnäckige Schmutz- und Kohlenstoffablagerungen vom AGR-Ventil, dem Turbo, den Einspritzdüsen, den Rohren, den Einlass- und Auslassventilen sowie dem Dieselpartikelfilter (DPF). Dieses Produkt ist aufgrund der hohen Wirkstoffkonzentration und der vielseitigen Wirkung einzigartig auf dem Markt. Kurz gesagt, ein Top-Produkt zur Reinigung des gesamten Dieselsystems! Der Lindemann TCD ist die beste und billigste Lösung.

Möchten Sie mehr über die Reinigung des Partikelfilters mit einem Additiv selbst erfahren? Bitte kontaktieren Sie uns unverbindlich. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Möchten Sie Lindemann Total Care Diesel direkt kaufen? Gehen Sie dan Weiter zu „Hier bestellen“.

Total Care Diesel Instruction Video

Dieses Video unten enthält klare Anweisungen zur Verwendung des Lindemann Total Care Diesel. Das Video enthält niederländische Kommentare. Verwenden Sie daher unbedingt die englischen Untertitel!

Schreibe einen Kommentar